tyron

Die wichtigsten Infos:
(in english Language here)

- Gegründet 2008 als „Lilith Laying Down“
- EP „What Lies Beneath“ (2009)
- LP „Nether Regions“ (2013) – veröffentlicht über Bret Hard Records
- 2014 Umbenennung in Tyron
- www.facebook.com/tyronbandofficial

Auf der Bühne gestanden mit:
Testament, Helloween, Arch Enemy, Hammerfall, Overkill, Moonspell, Lacrimas Profundere, Axxis, Accuser, Lord Volture, Wizard, Paul DiAnno, Motorjesus u.v.a.

Festivals & Gigs 2015:
- Out & Loud Geiselwind
- Moonspell, Lacrimas Profundere, Tyron Werkstatt Köln
- Cologne Metal Festival
- Erftrock Festival
- Metal in Werne
- Tyron & Odium in Rockcafé Backstage Nijmegen (Holland) und Rockcafé de Engel in Den Helder
- Überschall Festival
- Rock In Schroth
- Aue Open Air 

Bewertungen:

Tyron: Promo EP 2014 – Review by The-Pit.de
Drei Tracks haben es auf vorliegende Promo gebracht, die leider nicht käuflich zu erwerben sein wird, die aber schon prima die Thrashgangart aufzeigt, wobei Tyron nicht drum herum kommen, einige Klassiker zu zitieren, was sicherlich nicht in deren Absicht liegt, aber wohl kaum noch, zumal als unbekannte Truppe, zu vermeiden sein dürfte – ein Stileinordnung muss sein und auch her. Thrash Metal ist da das Gebot der Stunde, wobei sie sich nicht an teutonischen Vorfahren orientieren, sondern durchaus gen Boston, Oakland oder auch Los Angeles schielen und sicherlich mit Metallica (ein bisschen), Testament (schon mehr) oder auch Wargasm (deutlich mehr) vertraut sind.
Und so thrasht „Sick Of It All“ in bester Wargasm-Tradition durch den Speaker, wobei gerade im Refrain Sänger Pavlos sehr deutlich an Chuck Billy erinnert. Dazu lausche man nur den herrlichen Gitarrenharmonien um die zweidreiviertel Minute herum, wenn das mal nicht ein testamentorisches Zeugnis par excellence aus Debützeiten anno 87 ist. Beim Opener „Hollister Riot“ mischt Pavlos Chuck-Pathos (zu guten Zeiten) noch ein wenig Hetfield-Röhre unter, aber gitarrentechnisch wird dann wie nach dem Akustikintermezzo gerne auch wieder Richtung Oakland-Harmonien geschielt – beileibe keine schlechten Vorbilder. Etwas sperriger, allerdings nicht minder hochklassig gestaltet sich der dritte Song „The Beast Inside“, wobei Tyron hier etwas schleppender zur Sache gehen und eine leicht andere Facette des eigenen Sounds auffahren und nach einem klassischen „Liveauftakt“ direkt in den Song übergehen.

Fetter Sound, abwechslungsreiche Songs und unterm Strick sehr facettenreich präsentieren sich die Kölner Tyron, auch wenn sie ihre Vorbilder wie oben aufgezählt noch etwas deutlicher abstreifen dürften. Thrash-Fans aber sollten hoffen, dass schnell entweder ein Deal unter Dach und Fach gebracht ist oder die Truppe das Risiko nicht scheut, einen Release in Eigenregie anzugehen. Die drei vorliegenden Tracks machen schon Lust auf mehr und sind hier via YouTube auch belauschbar.
Lilith Laying Down – Nether Regions – Review by Legacy Nr. 83 | 12/15
„Mit „Nether Regions“ bringen die aus Köln stammenden LILITH LAYING DOWN ihr Demo aus dem Jahre 2011 via Bret Hard Records in die Plattenläden dieser Welt. Bereits damals wirbelte der Silberling einigen Staub in der deutschen Metal-Szene auf, als so mancher Rezensent an der Tatsache verzweifelte, dass „Nether Regions“ nicht Schubladen-tauglich war. Genau der Grund für manche Hörer, dieser Band Respekt einzuräumen. Die Leidenschaft, der Schweiß und der Ideenreichtum steckt in jedem einzelnen der elf Songs und ist gut in Stücken wie ,Fated To Die‘ oder ,Life Is That Pain‘ nachzuhören. Musikalisches Können trifft auf abwechslungsreiches und interessantes Songwriting und bekommt durch die kräftige und charismatische Stimme von Sänger/Gitarrist Pavlos noch den nötigen Schuss Wiedererkennungswert verpasst. Den Promotext, nach dem Pavlos Stimme nahe an der von James Hetfield angesiedelt wird, kann man getrost so stehen lassen.

„Nether Regions“ besticht durch Songs im Midtempo-Bereich, die keine Langeweile aufkommen lassen, und lebt von der Atmosphäre von ruhigen und doch irgendwo wilden Stücken wie ,King Of Gods‘.

Fazit: Ein sehr starkes Programm wird hier geboten. Die Mischung eben aus Power und Thrash Metal im Midtempobereich macht Fun und erzeugt durch die hymnischen Auswüchse viel Laune auf mehr” (www.metalunderground.at)
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“Besonders interessant ist die gesangliche Leistung von Pavlos Batziakas, welche fast durchgängig einen Löwenanteil der Dominanz an sich reißt. Mal klingt er rauchig-rotzig wie Hedtfields James („Life Is That Pain“, „Mens Fate“) - die restliche Band passt sich per Metallica-Schema an. Dann wiederum bewegt sich Batziakas in tiefe Gefilde, die besonders an diverse Vokalisten der Gothic-Metal-Sparte erinnern. Das Organ Jyrki Linnankivis der Sleazer/Darkster von The 69 Eyes sowie der beinahe schon flehende sakrale Gesang von Eric Clayton (Saviour Machine) bieten eine genauere Vorstellung. Man höre sich nur einmal die akustisch gehaltene Beinahe-Hymne „Death Of A Norseman“ oder die balladesken, an Opeth der „Damnation“-Phase erinnernden, „Even The Light“ oder „Tear In My Eye“ an!” (www.cdstarts.de)

Was ich an „Nether Regions“ so bemerkenswert finde ist erstens, dass jeder Track als kleines, ganz eigenes Gesamtkunstwerk funktioniert, aber gleichzeitig auch im Zusammenspiel mit den anderen Songs auf der CD! Das muss man erst mal hinkriegen und, wie schon erwähnt, spreche ich hier über ein Debut! Der zweite ganz große Pluspunkt dieser Band ist ihr Sänger Pavlos Batziakas. Meine Fresse, der hat es aber echt drauf, der Kollege! Schon lange keinen derart vielseitigen Sänger mehr gehört. Von ruhigem Gesang, über aggressive Shouts bis hin zu markanten Death Growls (den Kollegen wünsche ich mir mal in einer Death Metal Band!!!), Pavel bekommt alles exzellent hin und das mit einer scheinbaren Leichtigkeit, die es zu bewundern gilt. Es lohnt sich dieses Werk aufmerksam und vor allem mehrfach hintereinander zu hören. Denn bei jedem Durchlauf entdeckt man neue Feinheiten und erfreut sich an ihnen! Ich bin fest davon überzeugt, dass wir von dieser Band nicht das Letze Mal gehört haben! Hier schlummert Potenzial für echte Großtaten! Christian Hemmer
(www.xxl-rock.com)
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Tyron Band 2015
Band Biographie

TYRON wird 2008, damals noch unter dem Namen „Lilith Laying Down“ von Sänger und Gitarrist Pavlos Batziakas und Bassist Lars Kaufmann gegründet.
Ein halbes Jahr später wird die erste Promotion CD „What Lies Beneath“ in dem Hennefer „Big Easy Studio“ aufgenommen. Diese CD beinhaltet vier Stücke, die durch ihre Vielfältigkeit bereits viele Metal Webzines auf sich aufmerksam macht. Die darauf folgenden Reviews bestätigten LLD ihr Können mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7-8 von 10 Punkten.
Mit dieser neuen Besetzung nehmen Lilith Laying Down im Februar 2011 das Album
„Nether Regions“ auf.
Mit diesem Album wird beispielsweise auch Metal Hammer auf die Band aufmerksam und belohnte die Mühe mit zwei Rezensionen in zwei aufeinanderfolgenden Monaten.
Das Album spaltet die Meinungen der verschiedenen Webzines, einerseits wird es für seine Vielfältigkeit gelobt, andererseits wirde es dafür kritisiert. Immer klar hervorgehoben wird aber die Professionalität die hinter jedem einzelnen Song steckt, sowie die überaus charakteristische Stimme des Lead Sängers Pavlos Batziakas.

2014 beschliesst die Band einen Namenswechsel von Lilith Laying Down zu TYRON (abgeleitet aus den zwei Begriffen "Typhoon" und "Iron").
Mit neuer Besetzung, neuen Songs (aufgenommen in dem legendären Gernhart Studio wo bereits Sodom und ähnliche Größen ihre Alben produziert haben) und neu entfachtem Feuer starten die Jungs rund um Pavlos dann Anfang 2014 unter ihrem neuen Namen Tyron durch.
Und es ist ein fulminanter Start. Der neue Stil bewegt sich zwischen klassischem Thrash Metal und progressiven Strukturen. Während einige Rezensenten Einflüsse von Testament oder Metallica hervorhoben, ziehen andere Vergleiche mit Pantera heran um den Stilmix zu beschreiben.
Der Song „Hollister Riot“ hat das Zeug zum Klassiker. Er ist durchdacht, mit einer guten hookline, geht stark nach vorne und ist variantenreich aufgeführt.
Mit ihrem neuen Powerset entern Tyron 2014/2015 schon mehrere Festivals und teilen sich die Bühne mit Szenegrößen wie Moonspell, Lacrimas Profundere, Axxis, Motorjesus, Lord Volture, Wizard, Hyrax und vielen mehr.

Ein komplettes neues Album ist für März 2016 geplant.